Wissenswertes über die Moringa Pflanze | Magazin | NatureProducts

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Wissenswertes über die Moringa Pflanze

Die Moringa Produkte in der ayurvedischen Ernährung stammen vom nordindischen Meerrettichbaum mit dem botanischen Namen Moringa-oleifera, der zu den nährstoffreichsten Pflanzen der Erde gehört. Verbreitet ist er in ganz Asien, Lateinamerika und Afrika. Seine frischen und getrockneten Blätter dienen der Ernährung in vielen Entwicklungsländern, sie bekämpfen vielfach die dortige Unterernährung. In den Industrienationen ist Moringa Pulver seit einigen Jahren ein Nahrungsergänzungsmittel.

Superfood vom Moringa Baum

Das Pulver aus getrockneten Moringablättern gilt selbst in kleineren Mengen als Superfood. Schmackhaft ist es auf jeden Fall, der Moringa Baum aus der Familie der Bennussgewächse enthält viel Senfölglykoside in den Wurzeln, die nach Meerrettich riechen. Die Blätter weisen einen scharfwürzigen Beigeschmack auf. Englische Kolonialherren verwendeten in Indien lange die essbaren Wurzeln als Ersatz für den dort schwer zu beschaffenden europäischen Meerrettich. Sie entdeckten auch den Vitamin- und Nährstoffgehalt der Pflanze, der freilich den Einheimischen schon lange bekannt war. Der Moringa Baum hat sich inzwischen weltweit in tropischen und subtropischen Gebieten verbreitet, weil fast alle seine Teile essbar sind. Die Blätter weisen eine so hohe Nährstoffdichte auf, dass man ihm den Beinamen "Wunderbaum“ verlieh. Dazu trägt zweifellos die teilweise medizinische Nutzung der Moringabestandteile bei. Der indische Volksglaube schreibt ihnen Heilkraft bei über 300 Krankheiten zu. Ein weiterer Grund für die gute Verbreitung der Moringapflanze ist ihre Dürreresistenz, sie wächst auch unter sehr widrigen Bodenbedingungen. Das führte zum zweiten Beinamen "Baum der Unsterblichkeit“. Der Baumriese kann bis 25 Meter hoch wachsen, es gibt aber auch kleinere Moringabäume (die Gattung hat 13 Arten) und selbst sehr kleine, strauchartige Moringapflanzen. Der Stamm der Bäume ist kurz und wirkt angeschwollen, an den Zweigen hängen lange Bohnenfrüchte, die Drumsticks ähneln und daher zum dritten, humorvollen Beinamen "Trommelstockbaum“ führten. Der Baum wächst extrem schnell, bei den höheren Arten können es 30 cm pro Monat sein. Dieses Wachstum verursacht das Wachstumshormon Zeatin, das auch ein Antioxidans und damit für die Ernährung wertvoll ist. Moringa Produkte können durch das enthaltene Zeatin die menschliche Hautregeneration enorm beschleunigen, auch sollen sie den Alterungsprozess verlangsamen. Während wir exakte medizinische Aussagen an dieser Stelle ausdrücklich nicht treffen, dürfen wir doch konstatieren, dass ernährungstechnisch durch das Zeatin die Bioverfügbarkeit weiterer Moringa-Vitalstoffe erhöht wird. Zeatin ist in anderen Lebensmitteln höchstens spurenweise enthalten, Moringa Pulver weist hingegen ein Vielfaches dieser Werte auf.

Moringa Samen für die Trinkwasseraufbereitung

Die Samen der Pflanze werden ebenso wie die Blätter auch zu Pulver verarbeitet, das in der Lage ist, im Trinkwasser Schwebstoffe und Bakterien zu binden. Man verwendet dieses Pulver daher zur Trinkwasseraufbereitung in den Regionen, in denen der Baum wächst. Für Drittweltländer hat diese Funktion der Pflanze eine enorme Bedeutung, weil es die kostengünstigste Lösung für sauberes Trinkwasser ist.

Moringa Pulver gegen Mangelernährung

Die Menschen in den Tropen und Subtropen kannten die Pflanze zwar schon lange und ernährten sich teilweise von ihr, doch der Einsatz der frischen und getrockneten Blätter erfolgte eher sporadisch und unorganisiert. Im Jahr 1997 starteten die Organisationen CWS (Church World Service) und AGADA (Agir Autrement pour-le Développement en Afrique, Eentwicklungshilfe in Afrika) daher ein Projekt, das die effizientere Verwendung der Moringablätter gegen Mangel- und Unterernährung zum Ziel hatte. Als Region wurde der Südwesten Senegals ausgewählt. Das Pulver erhielten Frauen und Kinder täglich, vor allem Schwangere und Stillende ermunterten die Entwicklungshelfer zum Verzehr. Ärzte überwachten die Gesundheit der Bevölkerung und stellten nach längerer Beobachtung eine deutliche Verbesserung der allgemeinen Gesundheit fest. Auch nahmen die Menschen an Gewicht zu, was bei Mangel- und Unterernährung ein wesentlicher Erfolgsindikator ist. Frauen erholten sich nach einer Entbindung schneller von der verbreiteten Anämie (Blutarmut), die Babys hatten ein höheres Geburtsgewicht. Auch die Milchbildung der Stillenden förderte das Moringapulver.

Moringa als Superfood

In Europa gilt das Pulver der Pflanze seit einigen Jahren als Superfood, das immerhin rund 90 wichtige Nährstoffe mitbringt. Als essenziell und in hohem Umfang enthalten gelten die Anteile an

  • Proteinen,
  • Vitaminen,
  • Mineralstoffen und
  • Antioxidantien.

Im Einzelnen sind Kalzium, Kalium, Betakarotin, Eisen und die Vitamine B und C besonders stark enthalten. Vitamin B2 liefert Moringapulver sogar umfangreicher als alle anderen herkömmlichen Lebensmittel bis auf Leber, die wir aber nur selten verzehren. Dieses Vitamin ist unter anderem gegen Hautprobleme und Nagelveränderungen wichtig, auch schützt es in gewissem Umfang gegen die Folgen von Stress. Bemerkenswert ist auch der Anteil der enthaltenen essentiellen und verzweigtkettigen Aminosäuren. Die ayurvedische Küche nutzt daher Bestandteile der Moringapflanze schon sehr lange. Wir bieten im Shop eine Auswahl wertvoller Moringa Produkte an. Sie enthalten auch Ballast und Vitalstoffe, daher regen sie den Stoffwechsel an. Wir empfehlen sie als Ergänzung einer ausgewogenen und gesunden Ernährung.
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